Bund der Selbständigen
Sillenbuch • Heumaden • Riedenberg e.V.
Bericht über die Hauptversammlung 2004
WILIH 29.6.2004
BDS Sillenbuch hatte Hauptversammlung
Offene Leistungsschau geplant
Heumaden • In der Heumadener „Linde“ hielt der Bund der Selbständigen (BDS) Sillenbuch am 17. Juni seine Jahreshauptversammlung ab. Die Mitglieder ermächtigten den Vorstand, mit der Planung einer offenen Leistungsschau im Jahre 2005 zu beginnen.
Zufrieden konnte Jürgen Gehrung auf die Arbeit des BDS im vergangenen Jahr zurückblicken. Insbesondere das vor kurzem ins Leben gerufene „Zukunftsforum“ wertete der BDS-Vorsitzende als Erfolg, an dem die Unternehmerorganiosation mit ihren Impulsen maßgeblich beteiligt sei. Aber auch die Planung einer stadtteilübergreifenden Leistungsschau für und in Heumaden, Riedenberg und Sillenbuch sei schon so weit gereift, dass man sie nun mit den Mitgliedsbetrieben besprechen könne, freute sich Gehrung.

Obertürkheimer „Maientag“ als Vorbild

Und auch Martha Wais konnte eine positive Bilanz ziehen. Die stellvertretende BDS-Vorsitzende leitet die Unterorganisation „Sillenbucher Meile“. In ihrem Jahresrückblick wertete Wais den ersten Sillenbucher Martinimarkt als vollen Erfolg und versprach für den Martinsritt 2004: „In diesem Jahr singen wir gemeinsam Martinslieder“ mit den Kindern. Auch die erneute Beteiligung am Rosenmontagszug sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Riedenberg-Sillenbuch in Form des Anfang 2004 gestarteten „Sillenbuch-Rätsels“ und nicht zuletzt den Gewinn von drei neuen Mitgliedern wertete sie als positive Zeichen für die „Meile“.
Das Thema „Leistungsschau“ hat den Sillenbucher BDS in der Vergangenheit schon mehrfach bewegt. In den vergangenen Jahren kam dieses Projekt allerdings nie bis zur Planungsreife. Doch mit dem „Maientag“ im Jahre 2003 hat die Unternehmerorganisation im benachbarten Obertürkheim und Uhlbach ein Vorbild geschaffen, das den Sillenbuchern Mut zur Nachahmung machte. Deshalb war Wolfgang Heinz zur Mitgliederversammlung nach Heumaden gekommen, um das Projekt vorzustellen. Der Kommunikationsfachmann aus Zuffenhausen hat schon mehrere Leistungsschauen in Stadtteilen betreut – so auch den „Maientag“ – und sich auch für Sillenbuch Gedanken gemacht.

Mit dem Bus von Betrieb zu Betrieb

Anhand einer umfangreichen Präsentation des Obertürkheimer „Maientags“ sowie der Zuffenhausener Leistungsschau im Jahre 2000 zeigte er Darstellungsmöglichkeiten für die Unternehmen auf und verglich die „offene“ mit der „geschlossenen“ Schau. Beim „offenen“ Prinzip zeigen die Unternehmer sich und ihre Angebote an ihren jeweiligen Firmensitzen, eventuell in Kooperation mit befreundeten Betrieben, die sich mit Informationsständen oder Aktionen anschließen. Ein Bus fährt die Besucher dann durch den Stadtbezirk und bringt sie zu den beteiligten Unternehmen. Begleitet wird die Schau durch Ausstellungen, Aktivitäten und Unterhaltungsangebote nicht nur der Firmen, sondern auch örtlicher Vereine und Organisationen. Der Vorteil dieser Variante gegenüber einer „geschlossenen“ Leistungsschau in einem Zelt sei neben den wesentlich geringeren Kosten vor allem die bessere Möglichkeit, die Unternehmen und ihre Angebote kennenzulernen, weil sie sich nicht nur mit einem kleinen Ausschnitt an einem Messestand präsentieren können, sondern in und mit ihrem Betrieb, meinte Heinz.
Das leuchtete den Sillenbucher BDS-Mitgliedern ein. Und deshalb votierten sie einstimmig für die konkrete Planung einer Schau im Jahre 2005. Nach intensiver Diskussion über die terminliche Einbindung in den Veranstaltungskalender des Stadtbezirks favorisierten die BDS-Mitglieder den 1. Oktober 2005. Dieser Samstag soll Teil eines großen Festwochenendes im Stadtbezirk sein. Im Rahmen des Sillenbucher „Zukunftsforums“ ist nämlich für diesen Termin ein dreitägiges „Volksfest“ in Planung, das einen guten Rahmen für einen „gläsernen Samstag“ der Unternehmen geben könnte. • mk
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